Langfilme

Programm 2017 – Langfilme

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Eternal Summer; Odödliga (18.05.2017)

Schweden 2015; 106 Minuten; OmeU – Regie: Andreas Öhman; Cast: Madeleine Martin, Filip Berg

Als sich Isak und Em eines Nachts in Stockholm treffen, scheinen sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Zusammen lassen sie alles hinter sich und begeben sich auf einen Roadtrip durch Nordschwedens Weiten. Doch was als ein verrücktes Abenteuer beginnt, wird schnell zu einem gefährlichen Spiel mit dem Gesetz.

Odödliga erzählt von dem Beginn einer großen Liebe und davon, wie weit man für diese Liebe gehen würde. Der Film erinnert damit an eine schwedische Fassung von Bonnie und Clyde.

Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki, The Happiest Day in the Life of Olli Mäki,

Hymyilevä mies (19.05.2017)

Finnland / Schweden / Deutschland 2016; 92 min; OmU – Regie: Juho Kuosmanen; Cast: Jarkko Lahti, Oona Airola

Olli Mäki, hochtalentierter, finnischer Boxer, steht im Sommer 1962 kurz vor dem Boxkampf um den Weltmeistertitel im Federgewicht. Vom Land zieht es ihn ins moderne Helsinki, wo er nationale Berühmtheit erlangt. Er muss nur noch Gewicht verlieren und sich auf den Kampf fokussieren, als ihm unerwartet die Liebe einen Strich durch die Rechnung macht. Mäki verliebt sich in die lebenslustige Raija, in deren Gegenwart er sich rundum glücklich fühlt. Mitten in der Vorbereitung auf den Boxkampf seines Lebens, muss Olli Mäki Prioritäten setzen.

Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki wurde nicht nur Finnlands Kandidat in der Kategorie „Bester Ausländischer Film“ bei den Academy Awards 2017, sondern auch mit dem „Un Certain Regard“-Preis beim Cannes Film Festival 2016 ausgezeichnet.

When the Sun Shines, Når solen skinner (20.05.2017)

Dänemark 2016; 86 min; OmeU – Regie: Frederik Barington; Cast: Elias Munk, Laura Kjær

Der 17-jährige Krebspatient Sofus wohnt in einem Hospiz und ist bereit zu sterben. Doch dann lernt er die gleichaltrige Sarah kennen, die dort aushilft und ihn mit ihrer unbeschwerten und direkten Art für sich gewinnt. Es ist der Beginn einer Freundschaft in der Sarah Sofus ein Stück von dem Teenagerleben zeigt, das er nie hatte.

Når solen skinner wurde auf dem Manchester Film Festival als bester internationaler Film ausgezeichnet. Regisseur Frederik Barington bekam bei den London Film Awards den Gold Lion Award als Best First-Time Director.

Die andere Seite der Hoffnung, The Other Side of Hope, Toivon tuolla puolen (21.05.2017)

Finnland / Deutschland 2017; 98 min; OmU – Regie: Aki Kaurismäki; Cast: Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen

Khaled, ein syrischer Flüchtling, geht in Helsinki von Bord, um Asyl zu beantragen. Wikström, ein reisender Krawattenhändler, entschließt sich zu einer neuen Karriere. Wie sich ihre Wege kreuzen und was daraus entsteht, wird in der für Aki Kaurismäki so typischen Form der Tragikomödie inszeniert.

Wer Kaurismäkis Magie, seinen Sinn für feinste Nuancen, aber auch seinen Hang zum Melodrama, kennt, wird diesen Film nicht verpassen wollen; wer ihn nicht kennt, sollte ihn kennenlernen. Bei der Berlinale 2017 erhielt „Die andere Seite der Hoffnung“ den Silbernen Bären für die beste Regie. Gedreht wurde der Film außerdem im 35mm Format.

Heartstone, Hjartasteinn

Island 2016; 129 min; OmeU – Regie: Guðmundur Arnar Guðmundsson; Cast: Baldur Einarsson, Blær Hinriksson

In einem kleinen, abgelegenen Fischerdorf in Island erleben die befreundeten Teenager Þór und Kristján einen turbulenten Sommer, der ihre Emotionen komplett auf den Kopf stellt. Beide entwickeln Gefühle für jemanden – und während der eine versucht, das Herz eines Mädchens zu erobern, stellt der andere fest, dass er dabei ist, sich in seinen besten Freund zu verlieben.

Inspiriert von der Kindheit des Regisseurs portraitiert Heartstone auf atmosphärische Weise das Aufwachsen in ländlicher Umgebung und zeigt die damit einhergehenden inneren Konflikte zweier Freunde auf. Ein Film, der von einer wundervollen Freundschaft, starken Frauen und Selbstakzeptanz erzählt.

The King’s Choice – Angriff auf Norwegen, Kongens nei (23.05.2017)

Norwegen / Schweden / Dänemark / Deutschland 2016; 133 min; OmU – Regie: Erik Poppe; Cast: Jesper Christensen, Anders Baasmo Christiansen

April 1940 – Die deutsche Wehrmacht marschiert ohne vorherige Kriegserklärung in Norwegen ein, um das Volk vor einer angeblichen Invasion Englands zu bewahren. Einigen Abgeordneten der Regierung, der Königsfamilie, sowie König Haakon VII gelingt es in der ländlichen Provinz unterzutauchen, allerdings ist Norwegens bisherige Neutralitätspolitik nicht weiter haltbar. Mit einer bedingungslosen Kapitulation Norwegens bietet sich noch eine einzige Chance um den nahenden Krieg abzuwenden. Doch wie wird sich König Haakon entscheiden?

Kongens nei feierte bereits in den Erscheinungsländern große Erfolge, war auf der Shortlist der besten Fremdsprachenfilme bei den Oscars vertreten und ist nach der Deutschlandpremiere bei der Berlinale nun auch in Bonn zu sehen.

Rosemari, Framing Mom (24.05.2017)

Norwegen / Dänemark / Deutschland 2016; 95 min; OmU – Regie: Sara Johnsen; Cast: Ruby Dagnall, Laila Goody

Unn Tove feiert eigentlich ihre Hochzeit. Als sie sich kurz auf die Toilette zurückziehen möchte, um Zeit zu gewinnen, findet sie dort ein Neugeborenes. 16 Jahre später sehen sich die beiden wieder, da Rosemari auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern ist. Unn Tove, die inzwischen als Journalistin arbeitet, beschließt ihr dabei zu helfen. Sie begleitet Rosemari auf ihrer Suche mit der Kamera. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise zwischen Verantwortungsgefühl, Versteckspiel und mütterlicher Liebe, die auf überraschende Weise endet.
Star des Films ist die Schauspielerin Ruby Dagnall, die durch die norwegische Serie Skam über die Grenzen Skandinaviens hinaus bekannt geworden ist.